Ein Kunstraum legt sich quer.

Von 1998 bis 2013 öffnete Heiderose Hildebrand viermal jährlich ihren Kunstraum haaaauch in der Klagenfurter Wulfengasse und zeigte  österreichische und internationale Avantgarde-Kunst.

Das Jahr 2013 stand schließlich im Zeichen der Veränderung: Der haaaauch-Schriftzug von Viktor Rogy, der seinerzeit auch die Galerieräume neu gestaltete, wurde von Meina Schellanders mit einem "quer" ergänzt; gleichzeitig wurde die Entwicklung und Organisation des Ausstellungsprogramm auf ein vierköpfiges Team aufgeteilt. Die Öffnung der Galerie für ein erweitertes Publikum und für Themen mit gesellschaftlicher Relevanz folgt aber nach wie vor der Intention, ungewohnte Zugänge zu Kunst anzubieten. Präsentationen internationaler, zeitgenössischer Kunstpositionen und interdisziplinäre Begegnungen mit Kunst und KünstlerInnen stehen im Fokus der Ausstellungsaktivitäten.Weiterhin gibt es jährlich fünf bis sechs dreitägige Ausstellungen, Kooperationen mit verschiedensten Institutionen, Bildungsarbeit mit SchülerInnen und Studierenden, sowie offene Gespräche mit Kunstschaffenden und interessierter Öffentlichkeit. haaaauch-quer möchte ein Ort sein, der die gesellschaftliche Relevanz und Aktualität von Kunst diskutiert. Das Gespräch steht dabei im Mittelpunkt.

Vier Personen aus unterschiedlichen Lebenskontexten und mit verschiedensten Kompetenzen bilden ein Team, wodurch eine grundsätzliche, theoretische wie praktische Offenheit gewährleistet ist. Permanente Teammitglieder sind Heiderose Hildebrand (Hermeneutigerin), Susanne Kremer (Kulturwissenschaftlerin) und Markus Waitschacher (Kunsträumer), ergänzt wird die Gruppe mit einer wechselnden künstlerischen Position, die 2013/2014 Inge Vavra, 2015 Ina Loitzl und seit 2016 Edith Payer besetzt.

 

 

Between 1998 and 2013 Heiderose Hildebrand opened her artspace haaaauch in Klagenfurt Wulfengasse four times a year,

showing Austrian and international avant-garde art.

2013 saw some changes: the haaaauch logo designed by Viktor Rogy, who had also redesigned the artspace, was completed with a “quer” by Meina Schellander. At the same time, the development and organisation of the exhibition programme was divided among a team of four people. Nonetheless, the gallery remains open to an expanded audience and to socially relevant subjects, with the intention of offering unusual approaches to art. Presentations of international contemporary art and interdisciplinary encounters with art and artists are the focus of the exhibition activities. Every year there are also five to six three-day exhibitions, collaborations with a wide range of institutions, educational work with pupils and students, as well as open talks with artists and an interested public. Haaaauch-quer would like to be a place that discusses the social relevance and topicality of art, with the focus on the conversation.

Four people from very different backgrounds and with a wide range of skills form a team that guarantees a fundamental openness in both practical and theoretical terms. Permanent members of the team are Heiderose Hildebrand (Hermeneutigerin), Susanne Kremer (Cultural Scientist) and Markus Waitschacher (Kunsträumer). The group is completed by a temporary collaborating artist: Inge Vavra in 2013-2014, Ina Loitzl in 2015 and Edith Payer in 2016-2018.